Numa moção, aprovada em Assembleia-Geral, o Sindicato dos Magistrados do Ministério Público defendeu que "a prática do Governo ao atentar contra a escola pública é apenas uma das faces de uma política que visa destruir o aparelho de Estado e privilegiar os interesses económicos dominantes".
Os magistrados públicos argumentaram que "a sistemática atitude do Governo de falta de diálogo e de respeito para com os professores não se diferencia de idêntica atitude que tem vindo a assumir perante os magistrados".
Estas declarações também descrevem perfeitamente os ataques do governo contra os Conservatórios.
13.3.08
9.3.08
communiqué de presse 2
MANIFESTATION GÉANTE À LISBONNE
Les professeurs, parents d'élèves et étudiants des Conservatoires de Musique portugais, ainsi que la direction du Conservatoire National de Lisbonne, se sont associés, le samedi 8 mars 2008, à la "Marche de l'Indignation", qui a réuni dans la capitale portugaise 100 000 enseignants du primaire et du secondaire venus de tout le pays, sur les 143 000 que compte le Portugal.
Cette manifestation est la plus importante de ce type des 30 dernières années, et exprime le mécontentement général (d'autres mouvements ont également appuyé cette initiative, comme le syndicat de la magistrature et celui de l'enseignement supérieur) face aux réformes arbitraires et discutables imposées par le gouvernement de M. Socratès, et en particulier par sa ministre de l'éducation, Mme Rodriguès.
Les personnels et usagers des Conservatoires nationaux continuent à s'opposer à la liquidation de l'enseignement artistique spécialisé.
Les professeurs, parents d'élèves et étudiants des Conservatoires de Musique portugais, ainsi que la direction du Conservatoire National de Lisbonne, se sont associés, le samedi 8 mars 2008, à la "Marche de l'Indignation", qui a réuni dans la capitale portugaise 100 000 enseignants du primaire et du secondaire venus de tout le pays, sur les 143 000 que compte le Portugal.
Cette manifestation est la plus importante de ce type des 30 dernières années, et exprime le mécontentement général (d'autres mouvements ont également appuyé cette initiative, comme le syndicat de la magistrature et celui de l'enseignement supérieur) face aux réformes arbitraires et discutables imposées par le gouvernement de M. Socratès, et en particulier par sa ministre de l'éducation, Mme Rodriguès.
Les personnels et usagers des Conservatoires nationaux continuent à s'opposer à la liquidation de l'enseignement artistique spécialisé.
2.3.08
Unterschriftensammlung (petition)
Gegen die Abschaffung des spezialisierten Musikunterrichts in Portugal
Adressat: Erziehungsministerium
Warum wir mit der Erziehungsministerin nicht übereinstimmen können
Für eine qualitativ hochwertige, staatliche Musikschule
Abschaffung des spezialisierten Musikunterrichts in der Grundstufe
Aufgrund eines ministeriellen Beschlusses werden die staatlichen Musikschulen (im Folgenden Konservatorien genannt) daran gehindert werden, auf der Anfängerstufe zu unterrichten. Die derzeitigen und künftigen Schüler (im Alter von 6-9 Jahren), die Musik lernen wollen, werden das kostenlose Unterrichtsangebot der allgemeinbildenden Schulen (im Rahmen der so genannten currikulumbereichernden Aktivitäten, AEC) wahrnehmen müssen, mit noch unbekannten Inhalten und einem voraussichtlichen Umfang von zwei Wochenstunden. Im Gegensatz dazu beträgt der derzeitige Umfang in den Konservatorien 6 Wochenstunden und beinhaltet den individuellem Instrumentalunterricht, Orchester, Gehörbildung, Chor und Dramatischem Ausdruck.
Ein Schüler, der weiterhin Musikunterricht auf dem Niveau der gegenwärtigen Anfängerkurse der Konservatorien erhalten möchte, wird das in Zukunft in einer Privatschule tun und dafür statt der derzeitigen Jahresgebühr der öffentlichen Konservatorien (in Lissabon 45 €) erhebliche Summen aufbringen müssen.
Durch diese Maβnahmen macht es das Ministerium den Konservatorien unmöglich, den Kindern einen qualitativ hochwertigen Unterricht anzubieten, der im idealen Entwicklungsalter für den Beginn des Instrumentalunterrichts einsetzt (Suzuki, Gordon, Manturzewska, Lehmann, Schuter-Dyson, Sosniak, Bloom).
Obwohl es so dargestellt wird, geht es bei der Abschaffung des spezialisierten Musikunterrichts auf der Grundstufe keineswegs um eine Demokratisierung, denn das Alternativangebot zielt klar auf lediglich rudimentäre Unterrichtskomponenten, während die Konservatorien für diese Altersgruppen ganz andere Kompetenzen anstreben. Der wirkliche Zweck dieser Maβnahme besteht in der Freisetzung von Lehrkräften: diejenigen die gegenwärtig die Anfängerkurse der Konservatorien betreuen, sollen entlassen werden, damit sie dann, unterbezahlt, für den “AEC”-Unterricht zur Verfügung stehen. Das Ministerium weiβ, dass es für den propagierten flächendeckenden Musikunterricht auf der Grundstufe der allgemeinbildenden Schulen weder kurz- noch mittelfristig genügend Lehrkräfte gibt.
Bei dieser Operation geht es um nichts anderes als Finanzakrobatik, ohne Rücksicht auf die zu erwartenden Qualitätseinbußen. Es besteht kein Zweifel am antidemokratischen Charakter dieses neuen Systems, denn wenn in Zukunft die Aufnahmeprüfungen erst ab der 2.Stufe erfolgen, bedeutet das, dass natürlich die Kandidaten im Vorteil sind, die sich ihre größeren Vorkenntnisse auf teuren Privatschulen aneignen und die künftig für den Grundstufenunterricht eine Monopolstellung einnehmen werden. Das begünstigt diejenigen Familien, die es sich finanziell erlauben können, ihren Kindern diese Art von Unterricht zukommen zu lassen, währen die Kinder aus sozioökonomisch schwächerem Umfeld benachteiligt werden.
Die Abschaffung des spezialisierten öffentlichen Musikunterrichts unter dem Vorwand einer Verbreiterung der Musikkultur ist ein Unding.
Abschaffung des unabhängigen Unterrichtsmodells („Supletiver Studiengang“)
Mit der angekündigten Reduzierung der Konservatorien auf das integrierte Unterrichtsmodell werden sowohl das supletive als auch das artikulierte Modell eliminiert. Der „artikulierte Studiengang“ ermöglicht den Familien die Wahl der allgemeinbildenden Schule und die Abstimmung der Stundenpläne mit denen des Konservatoriums.
Im supletiven Modell können die Familien nicht nur die Basisschule wählen, sondern die Realisierung zweier von einander unabhängiger Ausbildungsgänge (allgemeinbildende Schule auf der einen und Konservatorium auf der anderen Seite) legt die Schüler nicht auf die Musik-Perspektive fest, sondern lässt ihnen bis zu einem späteren Zeitpunkt verschiedene Optionen offen.
Mit besonderer Vehemenz attackiert das Erziehungsministerium den supletiven Studiengang. Das Ministerium behauptet, es handele sich dabei um eine Art Selbstbedienungsmodell, das es dem Schüler erlaube, sein eigenes Kurrikulum zu bestimmen, an keinerlei Präzedenz-Regeln gebunden zu sein und ein ewiges Studentendasein an den Konservatorien zu fristen. Darüber hinaus sei es so, dass die Schüler die Konservatorien ohne Abschlusszeugnis verlassen, da sie ein solches ja in der anderen (allgemeinbildenden) Sekundarschule erhalten können. Ohne Abschlusszeugnis kein Schulerfolg, so die lapidare Schlussfolgerung. Aus der Sicht des Ministeriums bilden die Konservatorien keine Schüler aus.
Werfen wir einen Blick auf die Charakteristika dieses Modells, das von der überwiegenden Anzahl der Schüler und Eltern bevorzugt wird:
Die Schüler des supletiven Studienganges haben bis zum Endes der Primarstufe exakt die gleiche Anzahl von Fächern wie die Schüler des artikulierten und des integrierten Studienganges. Sie unterliegen den gleichen Präzedenz- und sonstigen Studienregeln.
Auch in der Sekundarstufe kann der Schüler nicht lediglich ein einziges Fach belegen sondern muss mindestens drei Fächer studieren: Instrument, Gehörbildung und Musikensemble.
Die Schüler des supletiven Studienganges schließen selten mit dem Diplom der Sekundarstufe in Musik ab, da sie ein Sekundar-Diplom durch die allgemeinbildende Schule bereits erhalten haben oder noch erhalten werden.
Nein, die geringe Anzahl von Schülern die mit einem Abschlussdiplom die Konservatorien verlassen, ist kein Synonym für schulischen Misserfolg. Da für die Aufnahme an eine Musikhochschule das Sekundar-Diplom in Musik keine Voraussetzung ist, ziehen es die Schüler vor, einen parallelen Sekundarkurs im wissenschaftlichen oder humanistischen Bereich zu absolvieren. Sobald die musikalische Ausbildung ausreichend fortgeschritten ist, bewerben sie sich für die Aufnahme an der Musikhochschule oder aber sie treten direkt ins Berufsleben ein. Der Klarheit halber sei erwähnt, dass über die Ausübung des Musikerberufs und die Besetzung einer Stelle in einem Chor oder Orchester nicht Diplome entscheiden sondern praktische Vorführungen. Der einzige Bereich für den ein Diplom erforderlich ist, ist der Musiklehrerberuf. Dafür braucht es jedoch einen Hochschulabschluss und nicht den Sekundarabschluss der Konservatorien.
Es ist also nicht nur der Beweis erbracht, dass die geringe Anzahl der Abschlussdiplome nicht mit schulischem Misserfolg gleichzusetzen ist, sondern es ist hervorzuheben, dass in den letzten sechs Jahren allein aus der Lissabonner Musikschule des Nationalkonservatoriums 125 Studenten ins Hochschulstudium überwechselten und ca. 183 Schüler Musikberufe ergriffen, d.h. das Konservatorium war die Grundlage für ihre musikalische Laufbahn. Das Ministerium sollte sich um eine Lösung für das Problem der Zertifikate bemühen, statt sich darauf zu versteifen, den supletiven Studiengang schlichtweg abzuschaffen.
Der wirkliche Grund weshalb das supletive Modell eliminiert und an den Staatlichen Konservatorien nur mehr das integrierte Modell praktiziert werden soll, springt ins Auge wenn man weiß, dass das Interesse der Ministerin vor allem in der Ausweitung des AEC-Musikunterrichts auf alle allgemeinbildenden Grundschulen besteht, wofür Lehrkräfte nötig sind. Durch die implizierte drastische Verkleinerung der Konservatorien wird es im Bereich der Grundstufe I und II sowie der Sekundarstufe zu Entlassungen von Lehrkräften kommen, welche natürlich für den Einsatz im AEC-Unterricht vorgesehen sind.
Es ist außerordentlich wichtig, dass die Eltern und Erziehungsberechtigten sich darüber im Klaren sind, dass unter dem Deckmantel einer Pseudo-Demokratisierung des Musikunterrichts in Wirklichkeit die Musikausübung im Anfängerbereich auf das Niveau des AEC-Unterrichts reduziert werden wird, und dass diejenigen Familien mit hohen finanziellen Belastungen rechnen müssen, die sich weiterhin für qualitativ hochwertigen, spezialisierten Musikunterricht, nun allerdings an Privatschulen, entscheiden. Festzuhalten ist ebenfalls, dass als Folge der Abschaffung des supletiven Studiengangs und der Reduzierung der Staatlichen Konservatorien auf das integrierte Modell die Eltern viel früher über die Berufsperspektive der Kinder entscheiden müssen - eine komplizierte und unzumutbare Zwangslage.
Es ist außerdem notwendig, den Gesangskurs zu berücksichtigen, der ausschließlich im supletiven Studiengangs von Studenten absolviert wird, die älter als 17 Jahre sind - in Übereinstimmung mit den gegenwärtig gültigen Normen, wie sie in Internem Reglement festgelegt sind.
Was in den vorigen Punkten ausgeführt wurde, berechtigt uns zu der Feststellung, dass der supletive Studiengangs ein glaubwürdiges Unterrichtsmodell darstellt, welches ebenso wie jedes andere Modell Musiker ausbildet. Seine Verteufelung durch das Ministerium hat lediglich finanzielle und keine pädagogischen Gründe. Seine Abschaffung beschneidet die Optionsmöglichkeiten der Erziehungsberechtigten.
Adressat: Erziehungsministerium
Warum wir mit der Erziehungsministerin nicht übereinstimmen können
Für eine qualitativ hochwertige, staatliche Musikschule
Abschaffung des spezialisierten Musikunterrichts in der Grundstufe
Aufgrund eines ministeriellen Beschlusses werden die staatlichen Musikschulen (im Folgenden Konservatorien genannt) daran gehindert werden, auf der Anfängerstufe zu unterrichten. Die derzeitigen und künftigen Schüler (im Alter von 6-9 Jahren), die Musik lernen wollen, werden das kostenlose Unterrichtsangebot der allgemeinbildenden Schulen (im Rahmen der so genannten currikulumbereichernden Aktivitäten, AEC) wahrnehmen müssen, mit noch unbekannten Inhalten und einem voraussichtlichen Umfang von zwei Wochenstunden. Im Gegensatz dazu beträgt der derzeitige Umfang in den Konservatorien 6 Wochenstunden und beinhaltet den individuellem Instrumentalunterricht, Orchester, Gehörbildung, Chor und Dramatischem Ausdruck.
Ein Schüler, der weiterhin Musikunterricht auf dem Niveau der gegenwärtigen Anfängerkurse der Konservatorien erhalten möchte, wird das in Zukunft in einer Privatschule tun und dafür statt der derzeitigen Jahresgebühr der öffentlichen Konservatorien (in Lissabon 45 €) erhebliche Summen aufbringen müssen.
Durch diese Maβnahmen macht es das Ministerium den Konservatorien unmöglich, den Kindern einen qualitativ hochwertigen Unterricht anzubieten, der im idealen Entwicklungsalter für den Beginn des Instrumentalunterrichts einsetzt (Suzuki, Gordon, Manturzewska, Lehmann, Schuter-Dyson, Sosniak, Bloom).
Obwohl es so dargestellt wird, geht es bei der Abschaffung des spezialisierten Musikunterrichts auf der Grundstufe keineswegs um eine Demokratisierung, denn das Alternativangebot zielt klar auf lediglich rudimentäre Unterrichtskomponenten, während die Konservatorien für diese Altersgruppen ganz andere Kompetenzen anstreben. Der wirkliche Zweck dieser Maβnahme besteht in der Freisetzung von Lehrkräften: diejenigen die gegenwärtig die Anfängerkurse der Konservatorien betreuen, sollen entlassen werden, damit sie dann, unterbezahlt, für den “AEC”-Unterricht zur Verfügung stehen. Das Ministerium weiβ, dass es für den propagierten flächendeckenden Musikunterricht auf der Grundstufe der allgemeinbildenden Schulen weder kurz- noch mittelfristig genügend Lehrkräfte gibt.
Bei dieser Operation geht es um nichts anderes als Finanzakrobatik, ohne Rücksicht auf die zu erwartenden Qualitätseinbußen. Es besteht kein Zweifel am antidemokratischen Charakter dieses neuen Systems, denn wenn in Zukunft die Aufnahmeprüfungen erst ab der 2.Stufe erfolgen, bedeutet das, dass natürlich die Kandidaten im Vorteil sind, die sich ihre größeren Vorkenntnisse auf teuren Privatschulen aneignen und die künftig für den Grundstufenunterricht eine Monopolstellung einnehmen werden. Das begünstigt diejenigen Familien, die es sich finanziell erlauben können, ihren Kindern diese Art von Unterricht zukommen zu lassen, währen die Kinder aus sozioökonomisch schwächerem Umfeld benachteiligt werden.
Die Abschaffung des spezialisierten öffentlichen Musikunterrichts unter dem Vorwand einer Verbreiterung der Musikkultur ist ein Unding.
Abschaffung des unabhängigen Unterrichtsmodells („Supletiver Studiengang“)
Mit der angekündigten Reduzierung der Konservatorien auf das integrierte Unterrichtsmodell werden sowohl das supletive als auch das artikulierte Modell eliminiert. Der „artikulierte Studiengang“ ermöglicht den Familien die Wahl der allgemeinbildenden Schule und die Abstimmung der Stundenpläne mit denen des Konservatoriums.
Im supletiven Modell können die Familien nicht nur die Basisschule wählen, sondern die Realisierung zweier von einander unabhängiger Ausbildungsgänge (allgemeinbildende Schule auf der einen und Konservatorium auf der anderen Seite) legt die Schüler nicht auf die Musik-Perspektive fest, sondern lässt ihnen bis zu einem späteren Zeitpunkt verschiedene Optionen offen.
Mit besonderer Vehemenz attackiert das Erziehungsministerium den supletiven Studiengang. Das Ministerium behauptet, es handele sich dabei um eine Art Selbstbedienungsmodell, das es dem Schüler erlaube, sein eigenes Kurrikulum zu bestimmen, an keinerlei Präzedenz-Regeln gebunden zu sein und ein ewiges Studentendasein an den Konservatorien zu fristen. Darüber hinaus sei es so, dass die Schüler die Konservatorien ohne Abschlusszeugnis verlassen, da sie ein solches ja in der anderen (allgemeinbildenden) Sekundarschule erhalten können. Ohne Abschlusszeugnis kein Schulerfolg, so die lapidare Schlussfolgerung. Aus der Sicht des Ministeriums bilden die Konservatorien keine Schüler aus.
Werfen wir einen Blick auf die Charakteristika dieses Modells, das von der überwiegenden Anzahl der Schüler und Eltern bevorzugt wird:
Die Schüler des supletiven Studienganges haben bis zum Endes der Primarstufe exakt die gleiche Anzahl von Fächern wie die Schüler des artikulierten und des integrierten Studienganges. Sie unterliegen den gleichen Präzedenz- und sonstigen Studienregeln.
Auch in der Sekundarstufe kann der Schüler nicht lediglich ein einziges Fach belegen sondern muss mindestens drei Fächer studieren: Instrument, Gehörbildung und Musikensemble.
Die Schüler des supletiven Studienganges schließen selten mit dem Diplom der Sekundarstufe in Musik ab, da sie ein Sekundar-Diplom durch die allgemeinbildende Schule bereits erhalten haben oder noch erhalten werden.
Nein, die geringe Anzahl von Schülern die mit einem Abschlussdiplom die Konservatorien verlassen, ist kein Synonym für schulischen Misserfolg. Da für die Aufnahme an eine Musikhochschule das Sekundar-Diplom in Musik keine Voraussetzung ist, ziehen es die Schüler vor, einen parallelen Sekundarkurs im wissenschaftlichen oder humanistischen Bereich zu absolvieren. Sobald die musikalische Ausbildung ausreichend fortgeschritten ist, bewerben sie sich für die Aufnahme an der Musikhochschule oder aber sie treten direkt ins Berufsleben ein. Der Klarheit halber sei erwähnt, dass über die Ausübung des Musikerberufs und die Besetzung einer Stelle in einem Chor oder Orchester nicht Diplome entscheiden sondern praktische Vorführungen. Der einzige Bereich für den ein Diplom erforderlich ist, ist der Musiklehrerberuf. Dafür braucht es jedoch einen Hochschulabschluss und nicht den Sekundarabschluss der Konservatorien.
Es ist also nicht nur der Beweis erbracht, dass die geringe Anzahl der Abschlussdiplome nicht mit schulischem Misserfolg gleichzusetzen ist, sondern es ist hervorzuheben, dass in den letzten sechs Jahren allein aus der Lissabonner Musikschule des Nationalkonservatoriums 125 Studenten ins Hochschulstudium überwechselten und ca. 183 Schüler Musikberufe ergriffen, d.h. das Konservatorium war die Grundlage für ihre musikalische Laufbahn. Das Ministerium sollte sich um eine Lösung für das Problem der Zertifikate bemühen, statt sich darauf zu versteifen, den supletiven Studiengang schlichtweg abzuschaffen.
Der wirkliche Grund weshalb das supletive Modell eliminiert und an den Staatlichen Konservatorien nur mehr das integrierte Modell praktiziert werden soll, springt ins Auge wenn man weiß, dass das Interesse der Ministerin vor allem in der Ausweitung des AEC-Musikunterrichts auf alle allgemeinbildenden Grundschulen besteht, wofür Lehrkräfte nötig sind. Durch die implizierte drastische Verkleinerung der Konservatorien wird es im Bereich der Grundstufe I und II sowie der Sekundarstufe zu Entlassungen von Lehrkräften kommen, welche natürlich für den Einsatz im AEC-Unterricht vorgesehen sind.
Es ist außerordentlich wichtig, dass die Eltern und Erziehungsberechtigten sich darüber im Klaren sind, dass unter dem Deckmantel einer Pseudo-Demokratisierung des Musikunterrichts in Wirklichkeit die Musikausübung im Anfängerbereich auf das Niveau des AEC-Unterrichts reduziert werden wird, und dass diejenigen Familien mit hohen finanziellen Belastungen rechnen müssen, die sich weiterhin für qualitativ hochwertigen, spezialisierten Musikunterricht, nun allerdings an Privatschulen, entscheiden. Festzuhalten ist ebenfalls, dass als Folge der Abschaffung des supletiven Studiengangs und der Reduzierung der Staatlichen Konservatorien auf das integrierte Modell die Eltern viel früher über die Berufsperspektive der Kinder entscheiden müssen - eine komplizierte und unzumutbare Zwangslage.
Es ist außerdem notwendig, den Gesangskurs zu berücksichtigen, der ausschließlich im supletiven Studiengangs von Studenten absolviert wird, die älter als 17 Jahre sind - in Übereinstimmung mit den gegenwärtig gültigen Normen, wie sie in Internem Reglement festgelegt sind.
Was in den vorigen Punkten ausgeführt wurde, berechtigt uns zu der Feststellung, dass der supletive Studiengangs ein glaubwürdiges Unterrichtsmodell darstellt, welches ebenso wie jedes andere Modell Musiker ausbildet. Seine Verteufelung durch das Ministerium hat lediglich finanzielle und keine pädagogischen Gründe. Seine Abschaffung beschneidet die Optionsmöglichkeiten der Erziehungsberechtigten.
29.2.08
pressão eleitoral - saturação de mailboxes
alguns exemplos:
ENSINO ARTÍSTICO: SALVEM OS CONSERVATORIOS NACIONAIS!
O CONSERVATÓRIO É O NOSSO PATRIMÓNIO!
moradas: partido socialista
grupo parlamentar do p.s.
primeiro ministro e ministra da educação
mulheres socialistas
juventude socialista
grupo socialista no parlamento europeu
e mais deputados, presidentes de câmaras etc.
dá para desabafar tudo!
cidadões estrangeiros residentes em portugal: inscrevam-se nas listas eleitorais!
ENSINO ARTÍSTICO: SALVEM OS CONSERVATORIOS NACIONAIS!
O CONSERVATÓRIO É O NOSSO PATRIMÓNIO!
moradas: partido socialista
grupo parlamentar do p.s.
primeiro ministro e ministra da educação
mulheres socialistas
juventude socialista
grupo socialista no parlamento europeu
e mais deputados, presidentes de câmaras etc.
dá para desabafar tudo!
cidadões estrangeiros residentes em portugal: inscrevam-se nas listas eleitorais!
27.2.08
communiqué de presse
Portugal: fin annoncée de l'enseignement de la musique dans les conservatoires publics pour la majorité des élèves
Les associations de professeurs, de parents et d'élèves portugais, ainsi que la direction du Conservatoire de Lisbonne protestent contre la fin des conservatoires publics.
En effet, des mesures prises par le gouvernement de M. Socrates, et plus particulièrement par sa ministre de l'éducation nationale, Mme Rodrigues, vont conduire, à partir de la rentrée 2008, à la disparition de l'enseignement de la musique dans les conservatoires pour la plupart des élèves.
Seuls les élèves de 10 à 18 ans qui se spécialiseront en vue d'une profession musicale dès le collège pourront suivre cet enseignement.
Mais ceux qui recherchent un enseignement musical sérieux tout en poursuivant normalement leur scolarité, ainsi que les élèves de moins de 10 ans et ceux de plus de 18 ans, devront s'adresser aux écoles de musique privées.
Ce projet porte un coup mortel à l'enseignement spécialisé public de la musique, à l'initiation musicale pour les 6-10 ans (5 heures hebdomadaires dont une heure de pratique instrumentale individuelle), à l'étude du chant (qui ne concerne que les plus de 17 ans), à la liberté du choix professionnel, ainsi qu'au droit de tous à l'éducation et à la culture (les écoles privées sont très chères).
Devant l'indignation légitime des professionnels et des usagers de l'enseignement musical, la ministre réagit en exprimant publiquement son mépris envers les professeurs, dont plusieurs sont des solistes reconnus, et en accusant de mensonge ceux qui dévoilent la perversité de sa réforme.
Réforme qui, à l'évidence, détruit un système sans proposer d'alternative sérieuse dans un pays déjà sous-équipé culturellement, mais dont le but est de réduire le coût d'une éducation publique qui se trouve déjà depuis longtemps en queue du palmarès européen.
Une pétition est actuellement en cours:
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Contacts et infos: mailto:paisconservatorio@gmail.com
http://www.sosconservatorios-portugal.blogspot.com/
Les associations de professeurs, de parents et d'élèves portugais, ainsi que la direction du Conservatoire de Lisbonne protestent contre la fin des conservatoires publics.
En effet, des mesures prises par le gouvernement de M. Socrates, et plus particulièrement par sa ministre de l'éducation nationale, Mme Rodrigues, vont conduire, à partir de la rentrée 2008, à la disparition de l'enseignement de la musique dans les conservatoires pour la plupart des élèves.
Seuls les élèves de 10 à 18 ans qui se spécialiseront en vue d'une profession musicale dès le collège pourront suivre cet enseignement.
Mais ceux qui recherchent un enseignement musical sérieux tout en poursuivant normalement leur scolarité, ainsi que les élèves de moins de 10 ans et ceux de plus de 18 ans, devront s'adresser aux écoles de musique privées.
Ce projet porte un coup mortel à l'enseignement spécialisé public de la musique, à l'initiation musicale pour les 6-10 ans (5 heures hebdomadaires dont une heure de pratique instrumentale individuelle), à l'étude du chant (qui ne concerne que les plus de 17 ans), à la liberté du choix professionnel, ainsi qu'au droit de tous à l'éducation et à la culture (les écoles privées sont très chères).
Devant l'indignation légitime des professionnels et des usagers de l'enseignement musical, la ministre réagit en exprimant publiquement son mépris envers les professeurs, dont plusieurs sont des solistes reconnus, et en accusant de mensonge ceux qui dévoilent la perversité de sa réforme.
Réforme qui, à l'évidence, détruit un système sans proposer d'alternative sérieuse dans un pays déjà sous-équipé culturellement, mais dont le but est de réduire le coût d'une éducation publique qui se trouve déjà depuis longtemps en queue du palmarès européen.
Une pétition est actuellement en cours:
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Contacts et infos: mailto:paisconservatorio@gmail.com
http://www.sosconservatorios-portugal.blogspot.com/
press communiqué
Portugal: music teaching in public conservatories to end for most pupils
The Portuguese Teachers' Association, and Parents' and Students' Associations are protesting against the closure of Portugal's public conservatories of music.
Measures taken by Mr Socrates's government, in particular by the Minister for Education, Mrs Rodrigues, will put an end to the teaching of music in the public conservatories for most of their current pupils.
Only students aged between 10 and 18 who choose to specialise in music with the aim of making it a career will be eligible to continue their studies.
But those who wish to receive a serious musical education while studying the normal curriculum, as well as pupils aged under 6 or over 18, will be forced to look to private music schools for their education.
The measure deals a fatal blow to public specialised music teaching, music initiation for 6- to 10-year olds (5 hours/week including one hour individual instrument tuition), vocal tuition (which only begins at the age of 17 or over), the freedom to choose a profession as well as the general public's right to education and culture (private music schools are very expensive).
The minister has responded to the justifiable indignation of the professionals and stakeholders in the music teaching, publicly stating her contempt towards the teachers, many of whom are well-known soloists, and accusing those who have challenged the nature of her reforms of lying.
This reform will destroy a system but proposes no serious alternative in a country whose educational system is already underdeveloped culturally. Its main aim is to cut costs in a public education system that already finds itself at the bottom of European ranking tables.
A petition is currently circulating in protest against the measure:
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Contact and information: paisconservatorio@gmail.com
http://www.sosconservatorios-portugal.blogspot.com/
The Portuguese Teachers' Association, and Parents' and Students' Associations are protesting against the closure of Portugal's public conservatories of music.
Measures taken by Mr Socrates's government, in particular by the Minister for Education, Mrs Rodrigues, will put an end to the teaching of music in the public conservatories for most of their current pupils.
Only students aged between 10 and 18 who choose to specialise in music with the aim of making it a career will be eligible to continue their studies.
But those who wish to receive a serious musical education while studying the normal curriculum, as well as pupils aged under 6 or over 18, will be forced to look to private music schools for their education.
The measure deals a fatal blow to public specialised music teaching, music initiation for 6- to 10-year olds (5 hours/week including one hour individual instrument tuition), vocal tuition (which only begins at the age of 17 or over), the freedom to choose a profession as well as the general public's right to education and culture (private music schools are very expensive).
The minister has responded to the justifiable indignation of the professionals and stakeholders in the music teaching, publicly stating her contempt towards the teachers, many of whom are well-known soloists, and accusing those who have challenged the nature of her reforms of lying.
This reform will destroy a system but proposes no serious alternative in a country whose educational system is already underdeveloped culturally. Its main aim is to cut costs in a public education system that already finds itself at the bottom of European ranking tables.
A petition is currently circulating in protest against the measure:
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Contact and information: paisconservatorio@gmail.com
http://www.sosconservatorios-portugal.blogspot.com/
deutsch
Nach den Plänen der portugiesischen Regierung wird es ab September 2008 den Musikunterricht, so wie er bisher von den staatlichen Konservatorien praktiziert wurde, nicht mehr geben.
Diese Art von Unterricht wird nur noch solchen Schülern zur Verfügung stehen, die sich vom fünften Schuljahr an für die Musikerlaufbahn entschieden haben..
Das trifft in Lissabon auf lediglich 45 von 900 Schülern zu.
Die Konsequenzen dieser ebenso willkürlichen wie verhängnisvollen Entscheidung sind abzusehen:
- Abschaffung der Anfängerklassen (Schüler im Grundschulalter), obwohl es unerlässlich ist, mit dem Musikstudium so früh wie möglich zu beginnen.
- Abschaffung des Konservatoriumsunterrichts für Schüler über 18 Jahre. Was wird mit dem Gesangsunterricht, der nicht vor dem Alter von 17 Jahren begonnen werden kann?
- Abschaffung des Konservatoriumsunterrichts für alle Schüler von der 5. bis zur 12. Schulklasse, die sich nicht von der 5. Klasse an für die Musikerlaufbahn entschieden haben. Diese stellen die überwältigende Mehrheit dar.
Diese Massnahmen sind absolut undemokratisch. Sie führen zu einer sozioökonomischen Diskriminierung, denn sie zwingen diejenigen, die eine seriöse musikalische Ausbildung anstreben, zum Besuch von Privatschulen , was für viele Familien unerschwinglich ist (der gesetzliche Mindestlohn beträgt 426 Euro).
Die zu erwartende Zerstörung des existierenden Ausbildungssystem wird ein Land treffen, in dem der Kultursektor ohnehinauf besonders schwachen Beinen steht.
Wir sind deshalb fest entschlossen, diesen Angriff abzuwehren, der gegen das Recht der jungen Generation geführt wird, sich unabhängig von den allgemeinbildenden Schulen für eine umfassende musikalische Ausbildung zu entscheiden.
Unser Engagement gilt dem Schutz eines reichen kulturellen Erbes, das in einer zweihundertjährigen Tradition steht.
Wir rufen dazu auf, uns in Europa und über Europa hinaus dabei zu unterstützen, die wenigen existierenden staatlichen Institutionen zu erhalten (insgesamt sechs), die einen spezialisierten Musikunterricht praktizieren. Wir bitten darum, online die nachstehenden Petitionen zu unterzeichnen, denen bereits Tausende von Bürgern ihre Zustimmung gegeben haben.
Wir hoffen, dass die Regierung dadurch veranlasst werden wird, diese absurden und schädlichen Beschlüsse zurückzunehmen.
Danke!
Petition an das Unterrichtsministerium
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Die Personalausweis-/passnummer ist ohne Belang. Sie können jedoch Ihren Beruf und Wohnort angeben und einen Kommentar einfügen.
Diese Art von Unterricht wird nur noch solchen Schülern zur Verfügung stehen, die sich vom fünften Schuljahr an für die Musikerlaufbahn entschieden haben..
Das trifft in Lissabon auf lediglich 45 von 900 Schülern zu.
Die Konsequenzen dieser ebenso willkürlichen wie verhängnisvollen Entscheidung sind abzusehen:
- Abschaffung der Anfängerklassen (Schüler im Grundschulalter), obwohl es unerlässlich ist, mit dem Musikstudium so früh wie möglich zu beginnen.
- Abschaffung des Konservatoriumsunterrichts für Schüler über 18 Jahre. Was wird mit dem Gesangsunterricht, der nicht vor dem Alter von 17 Jahren begonnen werden kann?
- Abschaffung des Konservatoriumsunterrichts für alle Schüler von der 5. bis zur 12. Schulklasse, die sich nicht von der 5. Klasse an für die Musikerlaufbahn entschieden haben. Diese stellen die überwältigende Mehrheit dar.
Diese Massnahmen sind absolut undemokratisch. Sie führen zu einer sozioökonomischen Diskriminierung, denn sie zwingen diejenigen, die eine seriöse musikalische Ausbildung anstreben, zum Besuch von Privatschulen , was für viele Familien unerschwinglich ist (der gesetzliche Mindestlohn beträgt 426 Euro).
Die zu erwartende Zerstörung des existierenden Ausbildungssystem wird ein Land treffen, in dem der Kultursektor ohnehinauf besonders schwachen Beinen steht.
Wir sind deshalb fest entschlossen, diesen Angriff abzuwehren, der gegen das Recht der jungen Generation geführt wird, sich unabhängig von den allgemeinbildenden Schulen für eine umfassende musikalische Ausbildung zu entscheiden.
Unser Engagement gilt dem Schutz eines reichen kulturellen Erbes, das in einer zweihundertjährigen Tradition steht.
Wir rufen dazu auf, uns in Europa und über Europa hinaus dabei zu unterstützen, die wenigen existierenden staatlichen Institutionen zu erhalten (insgesamt sechs), die einen spezialisierten Musikunterricht praktizieren. Wir bitten darum, online die nachstehenden Petitionen zu unterzeichnen, denen bereits Tausende von Bürgern ihre Zustimmung gegeben haben.
Wir hoffen, dass die Regierung dadurch veranlasst werden wird, diese absurden und schädlichen Beschlüsse zurückzunehmen.
Danke!
Petition an das Unterrichtsministerium
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Die Personalausweis-/passnummer ist ohne Belang. Sie können jedoch Ihren Beruf und Wohnort angeben und einen Kommentar einfügen.
26.2.08
italiano
Il governo portoghese ha deciso che, a partire da settembre 2008, l’insegnamento della musica così come si svolge oggi nei conservatori pubblici dovrà finire. Potranno continuare a usufruire di tale tipo di insegnamento solo gli allievi che abbiano scelto di proseguire nella carriera musicale già al 5º anno di scolarità.
Nel conservatorio di Lisbona, solo 45 su 900 allievi hanno fatto questa scelta!
Le conseguenze di questa decisione arbitraria e disastrosa saranno:
- fine delle classi di iniziazione (alunni delle scuole elementari), malgrado sia fondamentale cominciare lo studio della musica il più presto possibile.
- fine delle lezioni al conservatorio per gli allievi con più di 18 anni d’età. E cosa succederà, per esempio, ai corsi di canto, visto che non si può iniziare prima del 17º anno di età?
- fine delle lezioni al conservatorio per tutti quegli allievi che, dal 5º al 12º anno di corso, non abbiano optato per la carriera professionale sin dal 5º anno di scolarità, vale a dire per la stragrande maggioranza degli allievi.
Tali misure sono profondamente antidemocratiche perché stabiliscono una discriminazione socioeconomica, obbligando coloro che desiderano ricevere una formazione musicale seria a iscriversi presso scuole private; soluzione onerosa per molte famiglie in un paese in cui il regime di salario minimo, comune a molte professioni, è di 426 euro al mese.
Inoltre, queste misure distruggeranno in Portogallo una rete di istruzione pubblica essenziale in un Paese in cui il panorama culturale è già di per sé particolarmente carente.
Siamo dunque fermamente impegnati ad impedire che si realizzi questo attacco al diritto delle giovani generazioni di scegliere una formazione completa nell’ambito delle arti musicali, al di là dell’insegnamento generale di base.
Siamo determinati a proteggere un ricco patrimonio culturale che è frutto di una tradizione bicentenaria.
Per salvare nel nostro Paese le scarse istituzioni publiche (sei in tutto) che offrono l’insegnamento specializzato della musica, chiediamo a tutti coloro che ci sostengono nel resto d’Europa e fuori d’Europa di firmare e inviare questa petizione, già approvata da migliaia di cittadini.
La nostra speranza è che il governo faccia un passo indietro rispetto a tali decisioni assurde e dannose.
Grazie!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Non è necessario dare il numero di passaporto, ma si può indicare la città di provenienza, la professione e lasciare dei commenti...
Nel conservatorio di Lisbona, solo 45 su 900 allievi hanno fatto questa scelta!
Le conseguenze di questa decisione arbitraria e disastrosa saranno:
- fine delle classi di iniziazione (alunni delle scuole elementari), malgrado sia fondamentale cominciare lo studio della musica il più presto possibile.
- fine delle lezioni al conservatorio per gli allievi con più di 18 anni d’età. E cosa succederà, per esempio, ai corsi di canto, visto che non si può iniziare prima del 17º anno di età?
- fine delle lezioni al conservatorio per tutti quegli allievi che, dal 5º al 12º anno di corso, non abbiano optato per la carriera professionale sin dal 5º anno di scolarità, vale a dire per la stragrande maggioranza degli allievi.
Tali misure sono profondamente antidemocratiche perché stabiliscono una discriminazione socioeconomica, obbligando coloro che desiderano ricevere una formazione musicale seria a iscriversi presso scuole private; soluzione onerosa per molte famiglie in un paese in cui il regime di salario minimo, comune a molte professioni, è di 426 euro al mese.
Inoltre, queste misure distruggeranno in Portogallo una rete di istruzione pubblica essenziale in un Paese in cui il panorama culturale è già di per sé particolarmente carente.
Siamo dunque fermamente impegnati ad impedire che si realizzi questo attacco al diritto delle giovani generazioni di scegliere una formazione completa nell’ambito delle arti musicali, al di là dell’insegnamento generale di base.
Siamo determinati a proteggere un ricco patrimonio culturale che è frutto di una tradizione bicentenaria.
Per salvare nel nostro Paese le scarse istituzioni publiche (sei in tutto) che offrono l’insegnamento specializzato della musica, chiediamo a tutti coloro che ci sostengono nel resto d’Europa e fuori d’Europa di firmare e inviare questa petizione, già approvata da migliaia di cittadini.
La nostra speranza è che il governo faccia un passo indietro rispetto a tali decisioni assurde e dannose.
Grazie!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Non è necessario dare il numero di passaporto, ma si può indicare la città di provenienza, la professione e lasciare dei commenti...
greek
Η κυβέρνηση της Πορτογαλίας αποφάσισε, από τον Σεπτέμβριο του 2008, να βάλει τέλος στη διδασκαλία του μαθήματος μουσικής έτσι όπως σήμερα διδάσκεται στα δημόσια ωδεία.
Μόνον οι μαθητές που επέλεξαν, σε ηλικία 10 ετών, να έχουν ένα μουσικό επάγγελμα αργότερα, θα μπορέσουν να συνεχίσουν.
Στη Λισαβόνα υπάρχουν μόνο 45 μαθητές σε σύνολο 900.
Οι συνέπειες αυτής της τόσο αυθαίρετης όσο και καταστροφικής απόφασης είναι :
Η εξαφάνιση των 4 πρώτων χρόνων στη μουσική εκπαίδευση (ηλικίες από 6 έως 10 ετών), όταν ξέρουμε ότι δεν αρχίζουμε ποτέ αρκετά νωρίς.
Η κατάργηση των μαθημάτων ωδείου για τους μαθητές άνω των 18 ετών. Τι θα συμβεί με τη διδασκαλία τραγουδιού, όταν ξέρουμε ότι μπορούμε να αρχίσουμε μόνον μετά τα 17 ;
Η κατάργηση των μαθημάτων ωδείου για τους μαθητές ηλικίας από 10 έως 18 ετών, οι οποίοι στην ηλικία των 10 δεν επέλεξαν ένα μουσικό επάγγελμα, δηλαδή σχεδόν όλοι.
Αυτά τα μέτρα είναι βαθύτατα αντιδημοκρατικά αφού εφαρμόζουν άμεσα μια κοινωνικο-οικονομική διάκριση. Υποχρεώνουν εκείνους που επιδιώκουν μια σοβαρή μουσική κατάρτιση να εγγραφούν σε ιδιωτικά σχολεία, κάτι που δεν μπορούν να κάνουν όλες οι οικογένειες, όταν ο βασικός μισθός είναι 426 €.
Επιπλέον, καταστρέφουν ένα ουσιαστικό εκπαιδευτικό δίκτυο, μέσα σε ένα δραματικά ανεπαρκές πολιτιστικό τοπίο.
Είμαστε αποφασισμένοι να μην επιτρέψουμε αυτήν την επίθεση στα δικαιώματα των νέων γενιών που θα επιλέξουν μια πλήρη μουσική επιμόρφωση παράλληλα με τη σχολική επιλογή τους.
Είμαστε αποφασισμένοι να μην εγκαταλείψουμε την πλούσια πολιτιστική κληρονομιά μιας παράδοσης 200 χρόνων.
Για να σώσουμε στην χώρα μας τα σπάνια δημόσια ιδρύματα – 6 συνολικά σε όλη τη χώρα – πού διδάσκουν μουσική, παγκόσμια γλώσσα, ζητάμε από αυτούς που μας υποστηρίζουν μέσα και έξω από την Ευρώπη, να υπογράψουν και να στείλουν αυτήν την υποβολή αίτησης, υπογεγραμμένη ήδη από χιλιάδες συμπατριώτες μας.
Ελπίζουμε, έτσι, ότι η κυβέρνηση θα αντιληφθεί τον παραλογισμό των καταστροφικών αποφάσεων που ετοιμάζεται να πάρει.
ΣΑΣ ΕΥΧΑΡΙΣΤΟΥΜΕ!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
(το διαβατήριο δεν είναι τόσο απαραίτητο, μπορείτε να δηλώσετε την πόλη, χώρα, επάγγελμα ή να αφήσετε κάποια σχόλια…)
Μόνον οι μαθητές που επέλεξαν, σε ηλικία 10 ετών, να έχουν ένα μουσικό επάγγελμα αργότερα, θα μπορέσουν να συνεχίσουν.
Στη Λισαβόνα υπάρχουν μόνο 45 μαθητές σε σύνολο 900.
Οι συνέπειες αυτής της τόσο αυθαίρετης όσο και καταστροφικής απόφασης είναι :
Η εξαφάνιση των 4 πρώτων χρόνων στη μουσική εκπαίδευση (ηλικίες από 6 έως 10 ετών), όταν ξέρουμε ότι δεν αρχίζουμε ποτέ αρκετά νωρίς.
Η κατάργηση των μαθημάτων ωδείου για τους μαθητές άνω των 18 ετών. Τι θα συμβεί με τη διδασκαλία τραγουδιού, όταν ξέρουμε ότι μπορούμε να αρχίσουμε μόνον μετά τα 17 ;
Η κατάργηση των μαθημάτων ωδείου για τους μαθητές ηλικίας από 10 έως 18 ετών, οι οποίοι στην ηλικία των 10 δεν επέλεξαν ένα μουσικό επάγγελμα, δηλαδή σχεδόν όλοι.
Αυτά τα μέτρα είναι βαθύτατα αντιδημοκρατικά αφού εφαρμόζουν άμεσα μια κοινωνικο-οικονομική διάκριση. Υποχρεώνουν εκείνους που επιδιώκουν μια σοβαρή μουσική κατάρτιση να εγγραφούν σε ιδιωτικά σχολεία, κάτι που δεν μπορούν να κάνουν όλες οι οικογένειες, όταν ο βασικός μισθός είναι 426 €.
Επιπλέον, καταστρέφουν ένα ουσιαστικό εκπαιδευτικό δίκτυο, μέσα σε ένα δραματικά ανεπαρκές πολιτιστικό τοπίο.
Είμαστε αποφασισμένοι να μην επιτρέψουμε αυτήν την επίθεση στα δικαιώματα των νέων γενιών που θα επιλέξουν μια πλήρη μουσική επιμόρφωση παράλληλα με τη σχολική επιλογή τους.
Είμαστε αποφασισμένοι να μην εγκαταλείψουμε την πλούσια πολιτιστική κληρονομιά μιας παράδοσης 200 χρόνων.
Για να σώσουμε στην χώρα μας τα σπάνια δημόσια ιδρύματα – 6 συνολικά σε όλη τη χώρα – πού διδάσκουν μουσική, παγκόσμια γλώσσα, ζητάμε από αυτούς που μας υποστηρίζουν μέσα και έξω από την Ευρώπη, να υπογράψουν και να στείλουν αυτήν την υποβολή αίτησης, υπογεγραμμένη ήδη από χιλιάδες συμπατριώτες μας.
Ελπίζουμε, έτσι, ότι η κυβέρνηση θα αντιληφθεί τον παραλογισμό των καταστροφικών αποφάσεων που ετοιμάζεται να πάρει.
ΣΑΣ ΕΥΧΑΡΙΣΤΟΥΜΕ!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
(το διαβατήριο δεν είναι τόσο απαραίτητο, μπορείτε να δηλώσετε την πόλη, χώρα, επάγγελμα ή να αφήσετε κάποια σχόλια…)
srpskohrvatski
Portugalska vlada odlučila je da od septembra 2008 ukine muzičko obrazovanje onakvo kakvo se predaje na državnim konzervatorijumima.
Muzičko obrazovanje moći će da imaju samo oni učenici koji se već u petoj godina školovanja odluče da nastave s muzičkom karijerom.
To je izbor samo 45 od 900 učenika muzičkih škola u Lisabonu.
Posledica ove odluke, arbitrarne i katastrofalne, jeste:
- kraj nastave za početnike, učenike osnovnih škola, uprkos tome što je za uspešno muzičko obrazovanje s učenjem neophodno početi što ranije.
- nestanak časova muzike na konzervatorijumima za učenike starije od 18 godina. Šta će se, na primer dogoditi sa učenicima pevanja koje je nemoguće početi pre sedamnaeste godine?
- prestanak muzičke nastave na konzervatorijumu za sve učenike od petog do dvanaestog razreda koji nisu izabrali muziku kao svoju primarnu budućnost, a takvi su velika većina.
Ove mere su duboko nedemokratske pošto uspostavljaju socioekonomsku diskriminaciju, primoravajući one koji žele da uče muziku da se upišu u privatne škole, što je velikom broju porodica veliki finansijski teret (podsećamo da je minimalni mesečni lični dohodak u Portugalu iznosi 426 Eura).
Osim toga, ove mere uništavaju jednu od fundamentalnih obrazovnih mreža u Portugalu, zemlji u kojoj je kulturna panorama već posebno krhka i ugrožena.
Mi smo čvrsto odlučni da sprečimo da dođe do ovog flagrantnog kršenja prava mladih generacija na izbor i na potpuno muzičko obrazovanje van opšteg obrazovanja.
Odlučni smo u nameri da zaštitimo naše bogato kulturno nasleđe, plod dvestagodišnje tradicije.
Da bismo spasli ove javne ustanove koje pružaju mogućnost muzičkog obrazovanja, tako malobrojne u našoj zemlji (ukupno ima 6), molimo sve one koji nas podržavaju širom Evrope i sveta, da potpišu ovu peticiju koju su podržale hiljade građana.
Nadamo se da će vlada ipak odustati od apsurdnih i štetnih poteza koje namerava da povuče.
Hvala!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Nebitno je koji pasoš imate, a umesto prezimena možete da unesete svoje zanimanje ili ostavite komentar.
Muzičko obrazovanje moći će da imaju samo oni učenici koji se već u petoj godina školovanja odluče da nastave s muzičkom karijerom.
To je izbor samo 45 od 900 učenika muzičkih škola u Lisabonu.
Posledica ove odluke, arbitrarne i katastrofalne, jeste:
- kraj nastave za početnike, učenike osnovnih škola, uprkos tome što je za uspešno muzičko obrazovanje s učenjem neophodno početi što ranije.
- nestanak časova muzike na konzervatorijumima za učenike starije od 18 godina. Šta će se, na primer dogoditi sa učenicima pevanja koje je nemoguće početi pre sedamnaeste godine?
- prestanak muzičke nastave na konzervatorijumu za sve učenike od petog do dvanaestog razreda koji nisu izabrali muziku kao svoju primarnu budućnost, a takvi su velika većina.
Ove mere su duboko nedemokratske pošto uspostavljaju socioekonomsku diskriminaciju, primoravajući one koji žele da uče muziku da se upišu u privatne škole, što je velikom broju porodica veliki finansijski teret (podsećamo da je minimalni mesečni lični dohodak u Portugalu iznosi 426 Eura).
Osim toga, ove mere uništavaju jednu od fundamentalnih obrazovnih mreža u Portugalu, zemlji u kojoj je kulturna panorama već posebno krhka i ugrožena.
Mi smo čvrsto odlučni da sprečimo da dođe do ovog flagrantnog kršenja prava mladih generacija na izbor i na potpuno muzičko obrazovanje van opšteg obrazovanja.
Odlučni smo u nameri da zaštitimo naše bogato kulturno nasleđe, plod dvestagodišnje tradicije.
Da bismo spasli ove javne ustanove koje pružaju mogućnost muzičkog obrazovanja, tako malobrojne u našoj zemlji (ukupno ima 6), molimo sve one koji nas podržavaju širom Evrope i sveta, da potpišu ovu peticiju koju su podržale hiljade građana.
Nadamo se da će vlada ipak odustati od apsurdnih i štetnih poteza koje namerava da povuče.
Hvala!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Nebitno je koji pasoš imate, a umesto prezimena možete da unesete svoje zanimanje ili ostavite komentar.
español
El gobierno portugués ha decidido poner fin a la enseñanza de la música tal y como se enseña en los conservatorio públicos, a partir de septiembre de 2008.
Únicamente podrán seguir recibiendo este tipo de enseñanza los alumnos que hayan elegido una carrera musical a partir del 5º año de escolaridad.
¡En Lisboa, sólo 45 de cada 900 alumnos han elegido esta opción!
Las consecuencias de dicha decisión, tan arbitraria como desastrosa, serán:
- el fin de las clases de iniciación (alumnos de la escuela primaria), a pesar de que es fundamental comenzar a estudiar música lo antes posible.
- el fin de las clases en el conservatorio para los alumnos con más de 18 años.¿ Qué sucederá, por ejemplo, con el estudio del canto, que no puede comenzar antes de los 17 años?
- el fin de las clases en el conservatorio para todos los alumnos desde el 5º año hasta el 12º, que no hayan elegido la vía profesional a partir del 5º año de escolaridad. Lo que supone una aplastante mayoría.
Estas medidas son profundamente antidemocráticas porque constituyen una discriminación socioeconómica, que obliga a los que desean una formación más seria a inscribirse en escuelas particulares, solución onerosa para muchas familias (el salario medio es de 426 euros mensuales).
Además, dichas medidas destruyen en Portugal una red de educación esencial, en un país en el que el panorama ya es especialmente pobre.
Estamos, pues, firmemente decididos a impedir que se lleve a cabo este ataque al derecho de las jóvenes generaciones a elegir una formación completa en las artes musicales, además de la enseñanza general.
Estamos empeñados en proteger un rico patrimonio cultural, fruto de una tradición bicentenaria.
Para salvar en nuestro país las escasas instituciones públicas (seis en el total) que ofrecen una enseñanza especializada de música, rogamos a los que nos apoyan por toda Europa, y más allá también, que firmen y envíen esta petición, ya aprobada por miles de ciudadanos.
Esperamos así que el gobierno se vuelva atrás en las decisiones absurdas y perjudiciales que pretende tomar.
¡Gracias!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Únicamente podrán seguir recibiendo este tipo de enseñanza los alumnos que hayan elegido una carrera musical a partir del 5º año de escolaridad.
¡En Lisboa, sólo 45 de cada 900 alumnos han elegido esta opción!
Las consecuencias de dicha decisión, tan arbitraria como desastrosa, serán:
- el fin de las clases de iniciación (alumnos de la escuela primaria), a pesar de que es fundamental comenzar a estudiar música lo antes posible.
- el fin de las clases en el conservatorio para los alumnos con más de 18 años.¿ Qué sucederá, por ejemplo, con el estudio del canto, que no puede comenzar antes de los 17 años?
- el fin de las clases en el conservatorio para todos los alumnos desde el 5º año hasta el 12º, que no hayan elegido la vía profesional a partir del 5º año de escolaridad. Lo que supone una aplastante mayoría.
Estas medidas son profundamente antidemocráticas porque constituyen una discriminación socioeconómica, que obliga a los que desean una formación más seria a inscribirse en escuelas particulares, solución onerosa para muchas familias (el salario medio es de 426 euros mensuales).
Además, dichas medidas destruyen en Portugal una red de educación esencial, en un país en el que el panorama ya es especialmente pobre.
Estamos, pues, firmemente decididos a impedir que se lleve a cabo este ataque al derecho de las jóvenes generaciones a elegir una formación completa en las artes musicales, además de la enseñanza general.
Estamos empeñados en proteger un rico patrimonio cultural, fruto de una tradición bicentenaria.
Para salvar en nuestro país las escasas instituciones públicas (seis en el total) que ofrecen una enseñanza especializada de música, rogamos a los que nos apoyan por toda Europa, y más allá también, que firmen y envíen esta petición, ya aprobada por miles de ciudadanos.
Esperamos así que el gobierno se vuelva atrás en las decisiones absurdas y perjudiciales que pretende tomar.
¡Gracias!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
român
Conservatorul Naţional de Muzică din Lisabona (Escola de Música Conservatório Nacional; http://www.em-conservatorio-nacional.rcts.pt/localizacao.html) este cea mai veche şi mai prestigiata şcoală de muzică din Portugalia. Este o Instituţie publică la care persoane de orice vârstă pot intra prin concurs pentru a se specializa în muzică. Are clase de iniţiere (de obicei cu copii din învăţământul primar) şi 8 nivele de specializare în muzică în regim articulat (la care notele pentru disciplinele frecventate la Conservator sunt trimise la şcoala în care este înmatriculat elevul) şi regim suplementar (supletiv) la care avalierea se face separat de avalierea disciplinelor frecventate în şcoala normală. În acest ultim model aderă aproximativ 90% din elevii Conservatorului Naţional deoarece nu dezorganizeaza programul normal la şcoala normală şi permite de asemenea specializarea în muzică chiar şi a persoanelor care nu mai sunt în învăţămantul pre-universitar.
Guvernul Portughez a decis închiderea Conservatorului Naţional din septembrie 2008, pe baza avalierii doar a costurilor.
Se va impune crearea de şcoli de muzică la care vor frecventa elevi care aleg cariera de muzician din clasa a V-a.
În Lisabona doar 45 din 900 de elevi ai Conservatorului ar alege acest regim.
Consecinţele acestei decizii, arbitrare şi dezastruoase, vor fi:
1. Eliminarea claselor de iniţiere (pentru elevii din şcoala primară) deşi se ştie foarte bine importanţa iniţierii în muzica la vârste fragede.
2. Eliminarea posibilităţii de frecventare a conservatorului a persoanelor cu vârsta mai mare de 18 ani. Se pune întrebarea ce se va întâmpla în acest caz cu studiul de canto ce nu poate fi iniţiat înainte de 17 ani.
3. Eliminarea posibilităţii specializării în muzică a elevilor din învăţământul gimnazial sau liceal ce nu au ales aceasta specializare ca fiind cariera profesională în muzică. În această categorie sunt cei mai mulţi elevi ai Conservatorului Naţional din Portugalia.
Aceste măsuri sunt profund anti-democratice deorece vor induce discriminare socio-economică - majoritatea persoanelor care vor dori să se specializeze în muzică vor trebui să se înscrie în şcoli particulare ceea ce ar fi o soluţie foarte costisitoare, având în vedere că plata lunară la o şcoală particulară este între 350-800 de euro iar salariul lunar minim în Portugalia este de 426 euro.
Mai mult însã decât motivele economice contează a importanţa acestui Conservator în dezvoltarea unei reţele de educaţie de înalt nivel în Portugalia, unde panorama culturală este destul de săracă.
Profesorii, pãrinţii şi elevii Conservatorului sunt decişi de a lupta contra acestui act de limitare a dreptului tinerilor de a alege specializarea în muzică pe lângă învăţământul general.
În esenţă este o lupta pentru protejarea unui patrimoniu de mare valoare culturală, fructul unei tradiţii bicentenare.
Pentru a se salva puţinele instituţii de muzică din Portugalia (6 în total) ce oferă un învăţământ specializat de de muzică, rugam pe cei din Europa şi din lume, ce doresc să ajute în aceasta cauză, să semneze această petiţie, deja aprovata de mii de cetăţeni portughezi.
Se speră prin aceasta petiţie convingerea guvernului asupra deciziei absurde e prejudiciale ce se pregăteşte să o impună.
Mulţumim!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Paşaportul nu contează, dar ar fi bine să fie indicată a profesia şi opinia dumneavoastră.
Guvernul Portughez a decis închiderea Conservatorului Naţional din septembrie 2008, pe baza avalierii doar a costurilor.
Se va impune crearea de şcoli de muzică la care vor frecventa elevi care aleg cariera de muzician din clasa a V-a.
În Lisabona doar 45 din 900 de elevi ai Conservatorului ar alege acest regim.
Consecinţele acestei decizii, arbitrare şi dezastruoase, vor fi:
1. Eliminarea claselor de iniţiere (pentru elevii din şcoala primară) deşi se ştie foarte bine importanţa iniţierii în muzica la vârste fragede.
2. Eliminarea posibilităţii de frecventare a conservatorului a persoanelor cu vârsta mai mare de 18 ani. Se pune întrebarea ce se va întâmpla în acest caz cu studiul de canto ce nu poate fi iniţiat înainte de 17 ani.
3. Eliminarea posibilităţii specializării în muzică a elevilor din învăţământul gimnazial sau liceal ce nu au ales aceasta specializare ca fiind cariera profesională în muzică. În această categorie sunt cei mai mulţi elevi ai Conservatorului Naţional din Portugalia.
Aceste măsuri sunt profund anti-democratice deorece vor induce discriminare socio-economică - majoritatea persoanelor care vor dori să se specializeze în muzică vor trebui să se înscrie în şcoli particulare ceea ce ar fi o soluţie foarte costisitoare, având în vedere că plata lunară la o şcoală particulară este între 350-800 de euro iar salariul lunar minim în Portugalia este de 426 euro.
Mai mult însã decât motivele economice contează a importanţa acestui Conservator în dezvoltarea unei reţele de educaţie de înalt nivel în Portugalia, unde panorama culturală este destul de săracă.
Profesorii, pãrinţii şi elevii Conservatorului sunt decişi de a lupta contra acestui act de limitare a dreptului tinerilor de a alege specializarea în muzică pe lângă învăţământul general.
În esenţă este o lupta pentru protejarea unui patrimoniu de mare valoare culturală, fructul unei tradiţii bicentenare.
Pentru a se salva puţinele instituţii de muzică din Portugalia (6 în total) ce oferă un învăţământ specializat de de muzică, rugam pe cei din Europa şi din lume, ce doresc să ajute în aceasta cauză, să semneze această petiţie, deja aprovata de mii de cetăţeni portughezi.
Se speră prin aceasta petiţie convingerea guvernului asupra deciziei absurde e prejudiciale ce se pregăteşte să o impună.
Mulţumim!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
Paşaportul nu contează, dar ar fi bine să fie indicată a profesia şi opinia dumneavoastră.
français
Le gouvernement portugais a décidé de mettre fin dès la rentrée 2008 à l'enseignement de la musique tel qu'il se pratique dans les conservatoires publics.
Seuls les élèves qui ont choisi dès l'âge de 10 ans une profession musicale pourront continuer à en bénéficier.
Or, à Lisbonne, ils ne sont que 45 sur 900!
Les conséquences de cette décision aussi arbitraire que catastrophique sont:
- disparition des 4 niveaux d'initiation (6 à 10 ans), alors qu'on ne commence jamais assez tôt la musique!
- suppression des cours du conservatoire pour les élèves de plus de 18 ans. Qu'en sera-t-il, par exemple, de l'enseignement du chant, dont on ne peut commencer l'étude que vers 17 ans?
- suppression des cours du conservatoire pour tous les élèves de 10 à 18 ans qui n'auront pas choisi la voie professionnelle dès l'âge de10 ans, c'est-à-dire presque tous.
Ces mesures sont profondément antidémocratiques puisqu'elles établissent immédiatement une discrimination socio-économique, en obligeant ceux qui aspirent à une formation musicale sérieuse à s'inscrire dans des écoles privées, ce qui est loin d'être à la portée de toutes les familles (le SMIC est à 426 euros).
Elles privent d'autre part le Portugal d'un réseau éducatif essentiel, à l'intérieur d'un paysage culturel déjà dramatiquement carencé.
Nous sommes donc déterminés à ne pas laisser commettre cette atteinte au droit des jeunes générations à se former, dès l'âge de 6 ans, et parallèlement à tout cursus scolaire, dans les arts musicaux.
Nous sommes résolus à ne pas abandonner un patrimoine culturel riche d'une tradition bicentenaire.
Pour sauver dans notre pays les rares établissements publics - six en tout - qui dispensent un enseignement spécialisé de la musique, langage universel, nous demandons à ceux qui nous soutiennent à travers l'Europe, et au-delà, de signer et de transmettre cette pétition déjà approuvée par des milliers de nos compatriotes.
Nous espérons ainsi que le gouvernement prendra conscience de l'absurdité des décisions destructrices qu'il s'apprête à prendre.
Merci!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
le passeport importe peu, mais vous pouvez indiquer votre profession, lieu de résidence, ou commenter...
Seuls les élèves qui ont choisi dès l'âge de 10 ans une profession musicale pourront continuer à en bénéficier.
Or, à Lisbonne, ils ne sont que 45 sur 900!
Les conséquences de cette décision aussi arbitraire que catastrophique sont:
- disparition des 4 niveaux d'initiation (6 à 10 ans), alors qu'on ne commence jamais assez tôt la musique!
- suppression des cours du conservatoire pour les élèves de plus de 18 ans. Qu'en sera-t-il, par exemple, de l'enseignement du chant, dont on ne peut commencer l'étude que vers 17 ans?
- suppression des cours du conservatoire pour tous les élèves de 10 à 18 ans qui n'auront pas choisi la voie professionnelle dès l'âge de10 ans, c'est-à-dire presque tous.
Ces mesures sont profondément antidémocratiques puisqu'elles établissent immédiatement une discrimination socio-économique, en obligeant ceux qui aspirent à une formation musicale sérieuse à s'inscrire dans des écoles privées, ce qui est loin d'être à la portée de toutes les familles (le SMIC est à 426 euros).
Elles privent d'autre part le Portugal d'un réseau éducatif essentiel, à l'intérieur d'un paysage culturel déjà dramatiquement carencé.
Nous sommes donc déterminés à ne pas laisser commettre cette atteinte au droit des jeunes générations à se former, dès l'âge de 6 ans, et parallèlement à tout cursus scolaire, dans les arts musicaux.
Nous sommes résolus à ne pas abandonner un patrimoine culturel riche d'une tradition bicentenaire.
Pour sauver dans notre pays les rares établissements publics - six en tout - qui dispensent un enseignement spécialisé de la musique, langage universel, nous demandons à ceux qui nous soutiennent à travers l'Europe, et au-delà, de signer et de transmettre cette pétition déjà approuvée par des milliers de nos compatriotes.
Nous espérons ainsi que le gouvernement prendra conscience de l'absurdité des décisions destructrices qu'il s'apprête à prendre.
Merci!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
le passeport importe peu, mais vous pouvez indiquer votre profession, lieu de résidence, ou commenter...
english
The Portuguese government is to put an end to the teaching of music, as it is currently taught in the State Conservatories of Music, from September 2008.
Only students who, at the age of 10, have chosen to pursue a professional career in music will be able to continue their studies at the conservatories.
In Lisbon, this corresponds to 45 out of 900 students!
The consequences of this both arbitrary and disastrous decision are:
- suppression of the 4 levels of music initiation for 6-10 year olds even though it is never too early to begin a musical education;
- suppression of classes for students over 18. What will happen to the teaching of voice, which is only possible to begin at 17 years of age?
- suppression of classes for all students aged between 10 and 18 who have not chosen to take up a professional career in music, in other words, almost all of them.
These measures are profoundly antidemocratic; they lead directly to socio-economic discrimination by forcing those who wish to obtain a serious musical education to enrol in private music schools, something which is far beyond the financial reach of many families in a country where the minimum wage is 426 euros per month.
In addition, the measures deprive Portugal of an essential educational network, compounding the situation of a cultural scene already dramatically in need of resources.
We are, therefore, determined to forestall this attack on the right of our young people to receive a musical education.
We will not abandon the cultural heritage of 200 years of music teaching.
In order to save the few – there are six in the country – Portuguese public institutions that provide specialist teaching in music, a universal language, we ask those who support our cause – both in Europe and beyond – to sign and pass on this petition, which has already been signed by thousands of our fellow citizens.
We hope that with this petition the government will realise the absurdity of their hasty and destructive decision.
Many thanks.
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
State your profession, post a comment …
Only students who, at the age of 10, have chosen to pursue a professional career in music will be able to continue their studies at the conservatories.
In Lisbon, this corresponds to 45 out of 900 students!
The consequences of this both arbitrary and disastrous decision are:
- suppression of the 4 levels of music initiation for 6-10 year olds even though it is never too early to begin a musical education;
- suppression of classes for students over 18. What will happen to the teaching of voice, which is only possible to begin at 17 years of age?
- suppression of classes for all students aged between 10 and 18 who have not chosen to take up a professional career in music, in other words, almost all of them.
These measures are profoundly antidemocratic; they lead directly to socio-economic discrimination by forcing those who wish to obtain a serious musical education to enrol in private music schools, something which is far beyond the financial reach of many families in a country where the minimum wage is 426 euros per month.
In addition, the measures deprive Portugal of an essential educational network, compounding the situation of a cultural scene already dramatically in need of resources.
We are, therefore, determined to forestall this attack on the right of our young people to receive a musical education.
We will not abandon the cultural heritage of 200 years of music teaching.
In order to save the few – there are six in the country – Portuguese public institutions that provide specialist teaching in music, a universal language, we ask those who support our cause – both in Europe and beyond – to sign and pass on this petition, which has already been signed by thousands of our fellow citizens.
We hope that with this petition the government will realise the absurdity of their hasty and destructive decision.
Many thanks.
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
State your profession, post a comment …
25.2.08
português
O governo português resolveu pôr fim, a partir de Setembro de 2008, ao ensino da música tal como se lecciona nos conservatórios públicos.
Só poderão continuar a receber este tipo de ensino os alunos que tenham escolhido uma carreira musical a partir do 5º ano de escolaridade.
Em Lisboa, só 45 em 900 alunos fizeram esta opção!
As consequências desta decisão, tão arbitrária como desastrosa, serão:
- fim das turmas de iniciação (alunos da escola primária), apesar de ser fundamental começar o estudo da música o mais cedo possível.
- fim das aulas do conservatório para os alunos de mais de 18 anos. O que vai acontecer, por exemplo, ao estudo do canto, que não se pode começar antes dos 17 anos de idade?
- fim das aulas do conservatório para todos os alunos do 5º até o 12º que não tenham escolhido a via profissional desde o 5º ano de escolaridade. Estes são a esmagadora maioria.
Estas medidas são profundamente antidemocráticas porque estabelecem uma discriminação socioeconómica, obrigando os que anseiam por uma formação musical séria a inscreverem-se em escolas particulares, solução onerosa para muitas famílias (o salário mínimo é de 426 euros mensais).Para além disso, estas medidas destroem em Portugal uma rede de educação essencial, num país onde o panorama cultural jà se encontra particularmente carenciado.
Estamos, portanto, firmamente empenhados em impedir que se cometa este ataque ao direito das jovens gerações a escolher uma formação completa nas artes musicais, para além do ensino geral.
Estamos determinados em proteger um rico património cultural fruto de uma tradição bicentenária.
Para salvar no nosso país as escassas instituições públicas (seis em todo o país) que oferecem um ensino especializado da música, pedimos aos que nos apoiam pela Europa fora, e mais além ainda, para assinarem e enviarem esta petição, jà aprovada por milhares de cidadãos.
Assim esperamos que o governo volte atrás com as decisões absurdas e prejudiciais que pretende tomar.
Obrigado!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
o passaporte não interessa, mas pode indicar a sua profissão, cidade, ou comentar...
Só poderão continuar a receber este tipo de ensino os alunos que tenham escolhido uma carreira musical a partir do 5º ano de escolaridade.
Em Lisboa, só 45 em 900 alunos fizeram esta opção!
As consequências desta decisão, tão arbitrária como desastrosa, serão:
- fim das turmas de iniciação (alunos da escola primária), apesar de ser fundamental começar o estudo da música o mais cedo possível.
- fim das aulas do conservatório para os alunos de mais de 18 anos. O que vai acontecer, por exemplo, ao estudo do canto, que não se pode começar antes dos 17 anos de idade?
- fim das aulas do conservatório para todos os alunos do 5º até o 12º que não tenham escolhido a via profissional desde o 5º ano de escolaridade. Estes são a esmagadora maioria.
Estas medidas são profundamente antidemocráticas porque estabelecem uma discriminação socioeconómica, obrigando os que anseiam por uma formação musical séria a inscreverem-se em escolas particulares, solução onerosa para muitas famílias (o salário mínimo é de 426 euros mensais).Para além disso, estas medidas destroem em Portugal uma rede de educação essencial, num país onde o panorama cultural jà se encontra particularmente carenciado.
Estamos, portanto, firmamente empenhados em impedir que se cometa este ataque ao direito das jovens gerações a escolher uma formação completa nas artes musicais, para além do ensino geral.
Estamos determinados em proteger um rico património cultural fruto de uma tradição bicentenária.
Para salvar no nosso país as escassas instituições públicas (seis em todo o país) que oferecem um ensino especializado da música, pedimos aos que nos apoiam pela Europa fora, e mais além ainda, para assinarem e enviarem esta petição, jà aprovada por milhares de cidadãos.
Assim esperamos que o governo volte atrás com as decisões absurdas e prejudiciais que pretende tomar.
Obrigado!
http://www.petitiononline.com/CFEEMP/petition.html
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